Achtung heimliche Mithörer! Zweifelhafter Datenschutz bei den Sprachassistenten von Amazon, Apple und Google?

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Zweifelhafter Datenschutz
In den zurückliegenden Monaten war nach und nach publik geworden, dass die drei großen US-Konzerne Amazon, Apple und Google die Genauigkeit ihrer Sprachassistenten mit aus datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten zweifelhaften Methoden verbessern.

Mitarbeiter hören und schreiben mit
Hierzu werten Menschen zumindest einen Teil der Aufnahmen aus, um die Spracherkennung zu optimieren.
Lt. den betreffenden Unternehmen werden zwar diese Fragmente anonymisiert, bei Amazon wurde aber zusätzlich bekannt, dass auch die Seriennummer und der Vorname des Nutzers bei diesen Analysen angezeigt würden.

Fehlerhafte Lauschfunktion gewährt intime Einblicke
Die erheblichen Zweifel an einem ausreichenden Datenschutz wurden noch durch einen Bericht aus den Niederlanden verstärkt.
Whistleblower hatten aufgezeigt, dass zum Teil sehr sensible personenbezogene Informationen aus der Privat- und Intimsphäre der Nutzer bei diesen Auswertungen transparent würden.
Häufig ist die fehlerhafte Aktivierung der Lauschfunktion dafür die Ursache.

Verfahren gegen Google
Da Google in Hamburg seinen Deutschlandsitz hat, hat der zuständige Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar ein Verwaltungsverfahren eingeleitet.
Es bestünden erhebliche Zweifel, ob die von Google angewandte Praxis DS-GVO konform ist.
Darüber hinaus regte der Datenschutzbeauftragte zusätzlich an, ähnliche Maßnahmen auch gegen die Sprachdienste Alexa von Amazon und Siri von Apple durchzusetzen.
Google hat sich inzwischen kurzfristig dazu bereit erklärt, vom 01.08.2019 an die umstrittenen Sprachmittschnitte zunächst für die Dauer von drei Monaten in Europa auszusetzen.

Apple stellt gleiche Praxis auch ein
Auch Apple hat auf die bekannt gewordenen Qualitätsanalysen durch Mitarbeiter oder auch externe Firmen und die damit verbundene datenschutzrechtliche Kritik entsprechend reagiert.
Die Stimmauswertungen durch Mitarbeiter von Apple werden weltweit eingestellt.
Zukünftig sollen vorher ausdrückliche Einwilligungen von den Nutzern eingeholt werden, um zukünftig ein konformes Vorgehen nach der geltenden DS-GVO sicherstellen zu können.
Durch ein späteres Software-Update soll diese Funktionalität entsprechend umgesetzt werden.

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