Die Rechte der betroffenen Person

Die DSGVO schützt die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen. Diese umfassen Grundrechte und -freiheiten, die durch die europäische Menschenrechtskonvention und Grundrechtcharta geschützt werden. Neben den Grundrechten gehören auch Geschäftsgeheimnisse, Rechte des geistigen Eigentums und insbesondere das Urheberrecht dazu.

Transparente Information

Die betroffene Person hat das Recht zu erfahren, für welche Zwecke die Daten verarbeitet werden und welche Datenschutzrechte auf die Person zukommen. Dies löst eine Transparenzpflicht beim entsprechenden Unternehmen aus. Konkret ausgedrückt, muss man also die Person informieren über: Name und Kontakt des Verantwortlichen und/oder des Datenschutzbeauftragten, Zweck der Verarbeitung, Interessen des Verantwortlichen und Empfänger der Daten. Ferner müssen Verantwortliche den betroffenen Personen folgende Informationen zur Verfügung stellen: Dauer der Speicherung der Daten oder Löschkriterien, Hinweise auf das Recht auf Löschung, Auskunft etc., Widerrufsrecht und Beschwerderecht.

Auskunft

Eine Auskunft ist nicht automatisch zu erteilen, sondern nur dann, wenn ein Antrag vorliegt. Hierbei ist besonders wichtig, dass der Verantwortliche sich vergewissert, dass der Antragsteller auch derjenige ist, der er vorgibt zu sein. Hat man von dem Antragsteller personenbezogene Daten gespeichert, muss man ihm diese auf Wunsch als Abschrift zukommen lassen. Eine Abschrift bedeutet eine schriftliche oder elektronische Zusammenfassung für den Antragsteller. Dies können folgende, weitere Informationen sein: Zweck der Verarbeitung, Kategorien personenbezogener Daten, Empfänger der Daten, geplante Speicherdauer und diverse Hinweise auf Betroffenenrechte.

Berichtigung, Löschung und Einschränkung

Der Anspruch auf Berichtigung bezieht sich auf die Korrektur falscher Daten, denn es dürfen nur zutreffende Daten verarbeitet werden. Nach Zweckverbrauch oder dem Ablauf von Aufbewahrungsvorschriften sind Daten zu löschen. Dem Anspruch auf Löschung ist stets zu folgen. Dies bezieht sich auch darauf, wenn personenbezogene Daten unrechtmäßig ohne Rechtsgrundlage erhoben und verarbeitet wurden. Wird die Richtigkeit der Daten von der betroffenen Person bestritten oder werden die Daten zu Rechtsverfolgung benötigt, sind diese zu sperren. Dies gilt ebenfalls für gesetzliche Aufbewahrungspflichten des entsprechenden Unternehmens.

Datenübertragbarkeit

Wenn die betroffene Person Daten bereitgestellt hat, dann sind diese Daten in einem strukturierten und maschinenlesbaren Format dem Verantwortlichen zu übertragen. Dies betrifft aber nur jene Daten, die die betroffene Person selbst übermittelt hat und nicht die Erkenntnisse daraus, die die verantwortliche Person gezogen hat.

Widerspruchsrecht

Die betroffene Person kann jederzeit einen Widerspruch gegen die Datenverarbeitung erheben. Dies gilt, wenn deren Zulässigkeit auf einer Interessenabwägung beruht und die betroffene Person plausible Gründe nennt. Ebenfalls kann die betroffene Person gegen Direktwerbung einen Widerspruch einlegen.

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